Archiv der Kategorie ‘ 2006 Jakobsweg‘

6.Etappe Santander-Polanco

Sonntag, den 17. September 2006

Montag, den 11.09.2006
Km: 27 /125 insgesamt
Laufzeit: ca. 6h
Heute frueh ging es dann also los. Gestern wurde uns gesagt, dass wir 8:00 raus ein muessen. Vroni war schon weg und die fegten uns wirklich 8:00 alle raus :). Das Verlassen erfolgte auf getrennten Wegen. Walter und Bruce wollten nach Polanco und so fuhr ich in den Decathlon. Vorher habe ic h noch 2h in Santander rumgebummelt, weil der Laden erst gegen 10:00 aufmacht. So dann ab in den Laden und so sahen meine Schuhe aus (Die Saecke!) ­čÖé

Meine „guten“ Wanderschuhe…

Nun habe ich neue Schuhe und die passen auch recht gut. Also 12:00 los und nach Polanco! Die innere Ruhe ist wieder da, seit ich ueber Bilbao einschwebte. Komisch, was so ein kleiner Raumwechsel so ausmacht. Trotzdem frage ich mich immer wieder warum das so ist. Die Tour nch Polanco war ehre trist und langweilig aber auch woetwas muss es geben..

David der Klabauter auf dm Weg

Ein wenig Regen da und ein paar Aepfl geklaut und Birnene und Feigen und schupps wie die Babajaga auf dem Besen war ich in Polanco, wo ich sofort mit einem Lacheln empfangen wurde und den Schluessel fuer die Herberge bekam. Es ist eine gute Entscheidung den del Norte zu laufen, denn ich habe Geschichten vom Camino de Frances gehoert, die den Weg als Touristenattraktion ausgeben und mit tundenlangen Suchen nach Herbergen zu tun haben, da viele einfach voll sind. Ich bemuehe mich zumindest ein wenig Spanisch zu sprechen und das klappt auch recht gut. So was man so kann. Blasen hatte ich keine neuen trotz der neuen Boote! Die Franzoesin die kam, war 59 ! Jahre alt und lief ebenfalls den Camino del Norte. Konnte mich aber kaum mit Ihr verstaendigen und sie wollte auch gar nicht hatte ich das Gefuehl. Nuja dann soll sie.Aus 2 mach 3 und dann 6 und dann war ie voll die Alberge de Pelegrinos in Polanco.Abends gab es dann noch ein Abendbrot und ne halbe Flasche Wein.

5. Etappe Noja-Santander

Sonntag, den 17. September 2006

Sonntag, den 10.09.2006
Busfahrt wegen der Schuhe

Heute frueh standen Lars und ich auf und assen ein sehr nahrhaftes Fruehstueck. Lars irgendwelches Gelumpe und ich nunja 2 Scheiben Weissbrot. Dann ging es fur mich zur Bushaltestelle wo der Bus nach Santander fahren sollte. Sollte, an dieser Auesserung merkt Ihr sicherlich, dass etwas nicht stimmte… Genau der Bus kam naemlich nicht sonntags. Also wiedre unsere gelaufenen Km nach Santo├▒a zurueck und dort in den Bus nach Santander. Lars kam ber noch zur Bushaltestelle und brachte mir meinen Kompass. Wir redeten noch ein wenig und dann entschwand er.Dann ging die Fahrt in einem voll klimatisierten Bus in Richtung Santander los. in Santo├▒ stieg ich dann um und los ging es nach Santander. Und wer war dort? Bruce und Walter. Dann lernte ich auch Lars Reisebkanntschaft Veronika kennen. Die Alberge in Santander it wunderbar. Waschmaschine und Duchen und !!! eine Kueche. Abends liefen wir dann noch durch Santander und schrieben emails und so weiter.Dann traf ich noch einen Spnier, der mir sagte … auf Deutsch!!! wo ich neue Schuhe finde. Das alles passierte in der Kneipe, wo wir unsre Pelegrino-Essen bekamen. Ein 3!! Gaenge Menu fuer 8 Euro inklusive einer Flasche Wein fuer 2 Personen. 2 Franzosen warn mit dabei ein Franzoesisch-Lehrer, der mit einem etwas juengeren Partner da war und ein richtiger Graupelschauerfranzose, der nat. nicht an unseren Tisch wollte. Er koenne sich ja eh mit niemandem unterhalten… Naja dann sass er doch am Tisch. Der Franzoesisch Lehrer war auch ein Verfechter der Franzoesisch Theorie und das es eine Missachtung der franzoesischen Kultur waere wenn man nicht franz. spricht. Und der sass neben mir, aber ich riss mich zusammen, dass fand ichaber sehr arrogant, denn wenn man nur franz. kann missachtet man ja genauso die andern Kulturen.. Naja also unterhielten wir uns in unserer Porbe├▒a Runde und mit Vroni. Dann ging es gegen 22:00 in das Bettchen. Wo sich rausstellte, dass unser Franzoesisch Lehrer und unser Jung-Spund vermutlich ein Paerchen sind…

4. Etappe Santo├▒a – Noja

Sonntag, den 10. September 2006

Samstag, den 09.09.2006
Km: 17/98 ingesamt
Zeit: 3h

Heute frueh standen Lars und ich auf und gingen gemeinsam ein wenig des Weges. Wir wollte heute unsere Jakobsmuscheln besorgen und bis mindestens Noja gemeinsam gehen. Da war ja ncoh was… Richtig meine Schuhe. Dazu aber spaeter. Lars und ich umrundeten den Buceiro und schauten uns den Leuchtturm „El Caballo“ an.

Die Stufen unseres Arbeitseinsatzes!

Das haetten wir vorher wissen sollen. ca. 700 Stufen 300 hm und 15kg Gepaeck… Den Rest koennt Ihr Euch ja denken. Nahc 200 m liessen wir under Gepaeck zurueck. Dann waren wir unten und mussten erstmal 15 min Pause machen, dann konnten wir wirklich geniessen. Die Stufn waren einfach zu hoch und zu viele. Dann das Ganze wieder hoch. Nuja Holla die Waldfee. Dann kamen wir an den Strand von Berria.

Lars und ich beim Bocadilla Essen

Die Schuhe halten -3 Wetter-Taft… . Vorher schauten wir uns von oben noch das Riesenarrial des Gefaengnisses von Berria an. Sehr imposant, was die da in die Landschaft gezaubert haben. Eine Alberge fuer Knackies :). Dann fragten wir in einem Hotel wegen den Jakobsmuscheln und siehe da wir bekamen mit einem freundlichen Laecheln welche vonm Kellner. Nun kann eigentlich nichts mehr schiefgehen! Wir haben unseren Schutz gegen boese Geister. Die Schuhe halten! -3 Wetter Taft- oder noch 10 min bis Buffalo?
Naja irgendwann wars soweit die Sohle klappte auf und ich fluchte. Nun habe ich Lars Gaffa Band am Schuh und es haelt wieder -3 Wetter Taft… Nein ich muss mir neue Schuhe holen. So ein Mist. Meine Blasen waren gerade ein wenig abgeheilt. Schuhe -> Das mache ich in Santander. Abends tranken Lars und ich Cuba Libre wie die Maenner. Nur haben die hier ein anderes Gefuehl fuer Alkohol. 10 cl Rum knallten die in einen. Also knallte es auch bei uns :). Dann gingen wir noch essen und dann in das Bett.

3. Etappe Pontarron- Santo├▒a

Sonntag, den 10. September 2006

Freitag, den 08.08.2006
km 26
Zeit: 5h

Heute frueh also dann los. Ein wenig Brot hatte ich noch und ein wenig Wurscht. Als rein damit und ab die POst.Nach dem ich wieder auf der N-634 lief und eine Menge wiedererkannte fing ein sehr anstrengender Abschnitt des Caminos an.Nachdem ich in St. Julian meine Wasserreserven auffuellte (Gutes Wasser!), lief ich den etwas laengeren Weg um die alte Kapelle von St. Julian zu sehen. Es hat sich voll gelohnt. Dann ging es zur Steilkuest und ich fluchte, weil der Fuehrer (Nicht der!, sondern der Reise- ) doch relativ viel Spielraum in der Auslegung des Weges liess.

Auslegungssache, die Wegfuehrung

Dornenbuesche statt nackter Weiber aus Borneo vergnuegten sich mit meinem Fleisch. Dazu hatte ich aufgrund des steilen Abschnitts eine Naehmaschine…Ich legte mihc gegen 13:00 erstmal zur Ruhe und realisierte, dass es ja schon 13:15 ist. Di Geschaefte schliessen aber schon gegen 14:00 also wieder los und gerade zur rechten Zeit noch was zu beissen erstanden. Dann machte ich mich zur Faehre nach Santo├▒a auf. Die kommt unregelmaessig stand im Fuehrer. Also wartete ich und wartete -Leute kamen und gingen- bis dann 1 1/2 h spaeter Kaeptn Blaubaer auch kam und mich uebersetzte. Komischer Kautz, aber lieb. Dann traf ich noch einen -gut beweingeisteten- Mann der mir den Weg zur Alberge zeigte. Dort bekam ich mein Zelt fuer die Nacht und traf Lars aus Daenemark. Die Blasen sind nicht groesser geworden. Beim laufen tut es auch gar nicht weh. Heute stellte ich fest, dass meine Schuhe wohl nicht mehr lange halten werden :(.

2. Etappe Pobe├▒a-Pontaron

Sonntag, den 10. September 2006

km: 32
Zeit: 8h

Heute frueh wachte ich nicht im Schlafraum auf… Bruce hatte eine Atombombe gezuendet… Die hallte die ganze Nacht. Das Schnarchen hat bestimmt die Rehe verscheucht, deshalb habe ich wahrscheinlich keine gesehen hier in Spanien :). Frueh kam dann Pilar in das Zimmer und weckte den Nico bereits 6:30. Nu ja, dachte ich mir okay also aufstehen. Pilar grinste schon wieder und legte los wie eine Verrueckte. Wir bekamen ein kleines Fruehstueck, Kuesschen links, Kuesschen rechts (bei Pilar) und los gings.Der Camino ist eine schoene Qual denn alle Anstrengung endet mit einem Happy End.

Schoene Qual

Vieles kannte ich ja schon von meiner letzen Fahrradtour. In Onton musste ich baerisch lachen, denn ich erinnerte mich an die Tour die mich nach Laredo fuehrte. Der Berg war noch da und auch zu Fuss tat er weh. Gegen 14:00 war kein Weitergehen mehr moeglich. Alles zu heiss. Und was macht man da? Man geht auf einen Friedhof. Nicht zum Probeliegen, aber da gibts meist Wasser und Schatten.

Nicht zum Probeliegen! einfach Praktisch so ein Friedhof ­čÖé
Dann ging es weiter nachdem mich ein Hui Jui Jui Maedel noch ansprach. Dann kam ich mit wundem Arsch in Pontarron de Guriezo an. Holte mir den Schluessel von Susanna und ging in die Herberge. Die Alberge ist einfach aber vollkommen ausreichend. Dusche, Schlafraum. Abends ging ich dann nochmal 4km weil ich was essen wollte. Ich kam an Restaurant zu, also auf die Baeume und Fruechte pfluecken… Dann ab in das Bett.

1. Etappe Bilbao- Pobe├▒a

Sonntag, den 10. September 2006

km: 27
Zeit: 6h

Ein laengerer Marsch, oder das Leben mit der Verspannung, so koennte es heute heissen. Heute frueh gegen 6:00 klingelte der Wecker und ich stand auf.

Das Guggenheim Museum
Alles fing am Guggenheim Museum an und setzte sich dann per Fussmarsch (so richtig! ­čÖé ) fort. Also nun lief ich die ersten km des Camoino del Norte.Die km aus der Stdt heraus zogen sich dahin und ich hatte ganz schoen zu tun. Die Mittagshitze hier schlaucht ganz schoen, denn es sind bis ca.45 Grad in der Sonne. Nun haben die auch alles noch abgeholzt, aber wir spielen ja auch nicht im Sandkasten!

Beim Wandern vom Klaerchen ueberrascht
Abends kam ich dann voellig breit in der Alberge de Pobe├▒a an und traf ein liebes Wesen namens Pilar. Der weiblich spanische Wirbelwind empfing mich mit einer Portion Melonen… Lecker, aber ich konnte sie nicht richtig geniessen zu sehr stank mein Koerper und lechzte nach Schlaf. Den bekam er auch. Nach 2h wachte ich auf und dann gegen 2100 gingen wir in der Stadt Pobe├▒a essen. Es war sehr lecker und vorallem billig, da wir ein Pilgeressen bekamen. HIer lernte ich Bruce aus England, Andre aus Dresden! (wohnt auch in der Neustadt, die Welt ist ein Dorf…), Walter und Isa kennen. Dann gings in das Bett. So das war er der erste Tag im Leben des Pelegrinos Nico

Neue Tour auf dem Jakobsweg geplant

Dienstag, den 27. Juni 2006


Jakobsweg in Spanien

Nachdem ich nun einen Superjob, einen meiner Tr├Ąume mit der Fahrradtoour erf├╝llt habe, werde ich dieses Jahr den Jakobsweg von Frankreich bis Santiago de Compostella laufen. Ich bin nicht religi├Âs, sondern mache das um die Ruhe wiederzufinden, die ich nach meiner Radtour hatte. Leider habe ich sie aufgrund vieler Ereignisse in der letzen Zeit etwas verloren. Ich merke das selbst und hoffe auf dieser Tour noch etwas mehr ├╝ber mich herauszufinden. ZUr Tour auf dem Jakobsweg wird es erst nach dem Tourende eine Dokumentation bzw. ein Tagebuch geben. Ich werde das ersteinam lin schriftlicher Form festhalten und dann ├╝bertragen. So das war es ersteinaml von mir…