5. Etappe Simmershausen-Eisenach

km: 102
hm: 600

Als es heute in Simmershausen losging, da stärkten wir uns gewaltig. Ich besonders, denn ich hatte aus gestern gelernt :). Die heutige Etappe sollte gemütlich werden.

Freiheit an der Grenze
Freiheit an der DDR-Grenze

Nachden Erfahrungen der letzten Tage erhöhten wir die im Reiseführer „Deutsch-Deutscher Radweg“ angegeben Km gleichmal um 50%. und die geplanten Höhenmeter um 100%. Das kam auch ganz gut hin.

ehemalige Grenzmauer
ehemalige Grenzmauer

Der Krankenabteilung der „Tour de Todesstreifen“ ging es wieder besser udn so machten wir uns an der Werra entlang auf den Weg in Richtung Eisenach.
Ich hatte dann noch einen Platten, der aber dank Hansens „Kleintransporter mit mobiler aufblasbarer Werkstatt“ relativ schnell behoben werden konnte. Aus heiterem Himmel bekam ich von Manja dann noch eine Zielscheibe vom Schusstrainig hinten auf den Rucksack gebastelt. Gott sein Dank gibts keine Grenzer mehr :). Ich gab dann ein schönes Zitroneneis aus und wir fuhren an einer riesigen Kalihalde vorbei. Die Werra ist versalzen und die Fauna im Fluss kaum mehr vorhanden. Ab 2009 gibt es Hoffnung. Dann soll die neue EU Richtlinie für Gewässer in Kraft treten.

Alpen? Nein, Kalihalden
Alpen? Nein, Kalihalden

Allerdings möchte die Kali fördernde GmbH das Recht für die nächste 1000!!! Jahre beanspruchen, weiter Kalisalz in die Werra einzuleiten.

Wir fahren hier lang!, sagte Robert
Wir fahren hier lang!, sprach Robert the Bruce und wir liefen…

In Eisenach angekommen wunderten wir uns ersteinmal über die hohen Preise. 2,80 Euro für ein Bier ist doch mehr als frech. zum Vergleich: am Anfang der Tour in Juchhöh kostete das Bier 1,90. Wir tranken trotzdem eines und krönten den Tag mit der Bezwingung der Wartburg. Hansen, Matze und Robert fuhren zuerst den falschen Weg hoch. Sammi konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Die Wartburgbezwinger
Die Wartburgbezwinger
vl.: Sammi, Robert, Keule, Indikator, Nico, Hansen, Karsten

Die letzte Steigung betrug ca. 30%. Oben angekommen, machten wir erstmal Rast und bestiegen den Turm der Burg und schauten uns das alte geschichtsträchtige Gemäuer (Sängerwettstreit, Luther, Wartburgfest) an. Ich war noch nie in meinem Leben auf der Wartburg und war sehr beeindruckt. Geschichte zum anfassen.

Die Wartburg
Die Wartburg. Wart’, Berg – du sollst mir eine Burg tragen! oder doch lieber Radler?

Abends tauschten wir uns über unsere Eindrücke aus und dann ging es schalfen. Mit „the incredible Tino“ im Zimmer. Der will einem immer einen Rucksack auf den Rücken binden, damit man auf dem Bauch liegt :). Die Nacht verlief für alle ruhig.

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