3. Etappe Neukenroth-Heldburg

km: 100
hm 1000

Heute klingelte der Wecker etwas später. 7:00 standen Mirko und ich heute auf. Der Wirt der „Pension Resi“ in Neukenroth machte uns schon bei der Bestellung Schwierigkeiten und war auch so ein unfreundlicher Zeitgenosse. Die „Pension Resi“ können wir also nicht empfehlen. Das Frühstück allerdings war recht gut.

Auf großer Tour
Auf großer Tour „Fluchthelfer“ Robert vorne weg

Dann ging es los und wir richteten uns auf eine -so Robert wörtlich- gemütliche Tour ein :).
Robert fuhr dann mit uns in ein Waldstück und wir machten dem Velodrom alle Ehre. Ich muss allerdings dazu sagen, dass die Ausschilderung des neu ausgeschriebenen Radweges nur auf bayrischer und niedersächsischer Seite wirklich gut ist. Da haben Sachsen Anhalt und Thüringen noch eine Menge nachzuholen.

Minen Vorsicht!
Minenalarm!!

Geplant waren 80km heraus gekommen sind 100. Wir sind sozusagen das Perpetum Mobile des Radsports. Mehr rauskriegen als investieren :). Zwischendurch kam der Affe und reichte mir einen Hungerast, den ich dankend annahm. Gott sei Dank aßen wir dann wieder sehr gut in Bayern (auf Thüringer Seite haben die Gaststätten über Mittag kaum geöffnet) im Auerhahn in Lautertal.

Nach der Waldtour
Nach der Tour de Walschrat!

Andrea ging es bis 3/4 der Tour gut. Zum Schluss war sie völlig breit und erschöpft. Sie hatte vorher kaum trainiert. Dies spielte sicherlich eine entscheidende Rolle. Nach dem Essen war das Fahren wieder ein Genuss. Allerdings wurde stark von der Ausreißergruppe: „Robert, Keule und Indikator“ angezogen, so dass das Fahrer und Fahrerinnenfeld doch etwas hinterherhing.

Die Veste Heldburg
Die Veste Heldburg

Als wir in der sehr guten Pension „Schützenhaus“ in Heldburg (unbedingt Zeit nehmen um, sich das Fachwerk-Städchen anzuschauen) ankamen, wurde von Robert, Keule, Indikator, Nico und Tino beschlossen nocheinmal auf die Veste Heldburg zu fahren. Das war ein hartes Stück Arbeit.

Die Auffahrt zur Veste
Die Auffahrt zur Veste Heldburg

Wieder unten angekommen erfuhren wir, dass Andrea nun komplett ausgerußt war und mit Magenkrämpfen im Bett lag. Wir hofften, dass es Ihr alsbald wieder besser geht, um morgen gemeinsam auf die nächste Etappe gehen zu können. Auch Manja fing an, zu kränkeln. Morgen wird dann nochmal gebissen und dann wird es etwas ruhiger.

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