2. Etappe Juchhöh-Neukenroth

km: 94
hm: 1360

6:30 klingelte der Wecker. Ich schaffte es sogar, zu meiner Überraschung in dieser Zeit aufzustehen. Das tägliche Training mit Julia scheint sich auzuzahlen. Es gab ein tolles Frühstück. Die Pension „Gasthaus Juchhöh“ sei von uns ausdrücklich empfohlen.

Das Gasthaus Juchhöh
Das Gasthaus Juchhöh

Nach ca. 5km ging allen ein großer Schreck durch die Glieder. Mirko war m it ca. Tempo 35 gestürzt und war mit dem Kopf (helmgeschützt) und der Schulter gegen die Bordsteinkannte geknallt. Da Mirko aber ein zäher Bursche ist, ging es nach bereits einer 1/2h weiter. Er kämpfte allerdings die ganze Tour mit den Folgen des Sturzes.

Mirko unkaputtbar!!!!
Mirko kaputt – dachten alle

Die Landschaft ist großartig. Trotzallem ist es ein bedrückendes Gefühl, diesen Weg zu beschreiten. Im Tal der Ahnungslosen bekam man ja nicht so viel mit. Wenn man auf den Betonlochstreifen fährt und dann auf die ehemalige Grenze schaut, die nur noch ein
grünes Band ist und Ihren Schrecken verloren hat, dann erwischt man sich immer wieder beim Grübeln über den Unsinn dieser Sache.

Aufgabe Lochstreifenweg
Lochstreifenweg mit Aufgabe: „Wie kommen wir da hoch?“

Die damals errichteten PKW-Sperren sind ebenfalls immer noch da.
Mittags gab es ein hervorragendes preiswertes Essen. Es ist für mich toll, denn ich kann mich richtig fallen lassen und eintauchen in das Abentuer. Ich entspanne hier total. Es ist wirklich schön mit Freunden unterwegs zu sein, die die gemeinsame Leidenschaft teilen.

img_0327_small.JPG
Burg!

Abends kamen wir in Neukenroth (Bayern) an. Wir gingen dann abends schön Essen. Es war ein hervorragendes Essen. 3 Gänge Menu!!!

Die Einzelzimmerwertung nach Bergsprint gewann:
Keule

Kommentarfunktion ist deaktiviert