3. Etappe Neukirch-Birnlücke-Kasern

19.07.2007
km: 53
hm: 1490 + 800 hm schleppen

Motto der heutigen Etappe kann nur heißen: „Für Fahrtechnikexperten fahrbar…“.Dazu aber später.
Los ging es heute früh, wir kauften ein, und dann ging es los auf die härteste Etappe der Alpenüberquerung.
Bis zum Einstieg in die Birnlücke ging alles supergut. Wir besuchten die Krimmler Wasserfälle und fuhren dann in der alten Gletschersohle bis direkt an die Birnlücke
Kurz vor der Birnlücke
Kurz vor der Birnlücke

Dann an der Birnlücke begann die Plagerei. Keule rannte wie Michael Johnson vorne weg und Indikator und ich trotteten hinterher.
Indikator und Nico keuchen Matze hinterher
Indikator und Nico keuchen Keule hinterher

Dabei nahm ich diesen Film zur Birnlücke auf. Zu beachten ist, dass wir das ganze mit dem Fahrrad auf dem Rücken durchzogen. Ohne Scherpas, wie das Weichei „Wiegand“ und dieser Billigberg Mt. Everest! :D!. Was wir oben allerdings noch nicht wussten, dass wir diesen ganzen Weg unser Rad wieder runter tragen mussten. In Ulis „Föhrer“ stand nur lapidar: „[…] für Fahrtechnikexperten fahrbar […]“. Auf dieser Etappe wurde der Begriff „Uliweg“ geprägt und erstmals in das Vokabular aufgenommen (Uliweg- unmöglich fahrbarer Weg, der als fahrbar ausgegeben wird| Anm. d Schreibers).

Endlich oben- Noch lachen wir v.r.n.l.: Indikator, Keule, Nico
Endlich oben- Noch lachen wir. v.r.n.l.: Indikator, Keule, Nico

Ab und zu konnte man schon mal die Steine unter die Stollen nehmen und das machte auch Spass. Leider ging es an den Schlüsselstellen so 200m runter, so dass wir da eben nichts riskieren wollten.

Ab und zu war es fahrbar, wie Keule hier beweist
Ab und zu war es fahrbar, wie Keule hier beweist

Auf der Abfahrt nach Kasern trat ich mal richtig rein. Man wird eben immer sicherer mit der neuen Kiste. In der Pension duschten wir und gingen essen. So dachten wir. Aber nein! Da war ja Dorffest und da waren eben alle Kneipen zu bis auf eine, der wir den Suppenvorrat wegaßen. Dann schauten wir noch schnell auf das Fest wo die Leute sich Wein in Strömen in das Gesicht stellten.

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