Archiv der Kategorie ‘2005 Fahrradtour Europa‘

56. Etappe Sintra (Praia Grande) – Vila Fresa d Azeitao 98 km

Donnerstag, den 22. September 2005

Mo, 12.9.2005
Fahrzeit: 5:30
Gesamtkilometer: 6015 / 618 km Portugal

Man nimmt sich Sachen vor, haelt sie aber nicht ein wie immer oha meine Disziplin… Die Tugend der Deutschen mein Gott und ich halte sie nicht ein… Ich wollte mal wieder frueh aufstehen, aber hier gehen die Uhren sowieso ne Stunde spaeter… Dann tauschte ich die Maentel (vorn und hinten), da sie schon Maengel aufwiesen. So ein Mist… Dann ging es gegen 12:00 Uhr MEZ los. Der erste Anstieg ging mit Kurzen Pausen bis zum Capo da Roca , dem westlichsten Punkt Europas. Am Abzweig ueberlegte ich, ob ich da wieder runterfahre. Natuerlich… und beim Rauffahren war ich ganz schoen gefordert. Es hat sich total gelohnt.

Am CApo da Roca

Dann gings bis 16:30 auf nach Lissabon, das ich links liegen lies, weil zu stressig nervig und ausserdem hatte ich keien Zeit.Dann mit einem Schlag war das Terrain total flach und ich setzte mit der Faehre ueber. Vor dem Zeltplatz wollten sie es nochmal wissen. Ich musste Absteigen, da nichts ging nicht mal im Wiegetritt, so steil war der Anstieg. Dann unterhielt ich mich abned noch mit 2 Portugiesen, die zur Weinernte da waren. Es war sehr nett und ich bekam noch ein paar Tipps.

55. Etappe Peniche – Sintra (Praia Grande) 106 km

Donnerstag, den 22. September 2005

So, 10.9.2005
Fahrzeit: 4:10
Gesamtkilometer: 5917 (Korrektur)/ 520 km

Heuet sollte es eigentlich frueh rausgehen, aber ich verschlief mal wieder klassisch…
Ich machte fuer Elodie und mich Fruehstueck. Ich dachte sie schlaeft, aber sie war schon am Strand und Wellen anschauen. Dann nach dem Fruehstueck verabschiedeten wir uns. Es ging auf eine schwere Etappe, aber es war wieder superschoen.
Zuerst besichtigte ich die Halbinsel von Peniche um dann weiter in das Land einzudringen. Die Halbinsel um Peniche ist fuer einen Ausflug zu empfehlen.

Klippen bei Peniche

Nebenbei sah ich heute noch tolle Surfstraende. Abends kam ich dann in Sintra nach einer Steigung an und suchte vergeblich einen Zeltplatz.

Surfstrand auf der Tour mir Koennern ihres Fachs

Der war im Tal na super alles umsonmst rauf… Also runter zum Praia Grande. Der Campingplatz war einfach scheisse. Naja wenigstens hatte ich eine ueberdachte Parzelle.
So langsam freue ich mich aber auch wieder auf meien Dresdener.

54. Etappe Nazare – Peniche 78 km

Donnerstag, den 22. September 2005

Sa, 10.9.2005
Fahrzeit: 4:10
Gesamtkilometer: 5911/ 414 km

Zuerst ging es heute nach Nazare, denn ich musste fuer das WE einkaufen. Dort ging es in den Mercado Municipal. Das ist ein Erlebnis. Es macht richtig Spass da einzukaufen…
Es ist alles frisch und ein reges Treiben und Tun..

Duenen in Peniche

Ich kaufte auf Empfehlung noch einen billigen guten Portwein und fuhr weiter…
Die Tour war Atem beraubend in 2erlei Hinsicht:

-wunderschoen
-anstrengend

In Peniche angekommen wollte ich eigentlich noch das Cap anschauen, aber ich brach ab, da das Wetter sehr komisch aussah und baute mein Zelt auf einem tollen billigen (4 Euro pro Nacht) Zeltplaz mit Surfstrand auf.
Dort kam eine tolle Franzoesin auf mich zu -Elodie…

Elodie und der verrueckte Sachse nach der Zeche

WIr tranken den Portwein und unterhielten uns bis spaet in die Nacht auf Englisch. Es war sehr angenehm.

53. Etappe Praia de Quaios – Nazare 85 km

Donnerstag, den 22. September 2005

Fr, 9.9.2005
Fahrzeit: 4:10
Gesamtkilometer: 5833/ 336 km Portugal

Heute frueh war Aufbruch und schon war er wieder da, der gute Freund Regen. Aber es hoerte wieder auf… Soviel vorher 😉 – Fuer alle die mitleiden… .
Nach Fifuera da Foz fing es dann richtig an. Not macht erfinderisch, also spannte ich mein Zelttarp ueber meine Arme und nutzte es als Regencape…. Irgendwie schien das zu helfen, denn der Regen hoerte auf. GEWONNEN !!! HAHA! So dann ging es zu den Obstbaeumen und Fruechte klauen… Die Landschaft veraenderte sich im Laufe der Tour. In S.Pedro de Moel gab mir eine Frau ein bischen Brot und ein wenig Geld… Oh man muss ich aussehen…
Abends gewannen dann meien Dznamos JUHU und ich traf Sebastian und Nicole. Schoenen Gruss nach Potsdam…

52. Etappe Espinho – Praia de Quaios 108 km

Donnerstag, den 22. September 2005

Mi, 8.9.2005
Fahrzeit: 5:32
Gesamtkilometer: 5748/ 251km Portugal

Heute frueh stand ich gegen 8:00 auf und die Sonne schien. Das war ein Segen. Na 2 Tage Sonne ob das gut geht? JA! Ich fuhr in relativ flachen Gelaende eine schoene Tour, die sich ruhig und schoen gestaltete. Ich fuhr ueber die Landzunge am Meer direkt in Richtung Aviero, denn ich hatte m erkundigt und es sollte eine Bruecke geben.

Stadtnamen haben die TSSSS TSSS TSSS

Gab es nicht, dafuer aber eine Personenfaehre. Ich kam sehr spaet abends am Zeltplatz an- Bier trinken, Essen, Schlafen… Mehr war heute nicht zu berichten..

51. Etappe Azurara – Porto (Hammergeil-Zucker) Espinho 63 km

Freitag, den 9. September 2005

Mi, 7.9.2005
Fahrzeit: 4:10
Gesamtkilometer: 5640/ 143km Portugal

Heute morgen wachte ich auf… Erstmal Wetter chekcen. HURRA Sonne!!!! Dann ging ich meine Klamotten kontrollieren, die ich unter einem Dach aufgehaengt hatte. Natuerlich waren die alles andere als Trocken. Da blieb ich noch eine Weile und dann ging es los. Ich wechselte meine Maentel und zentrieret nochmal das Rad nach. Ich brauchte 2h um nach Porto hineinzukommen. Es gehen halt nur Autobahnen rein und einen Weg hineinzufinden gestaltet sich auesserst schwierig. Porto ist eine tolle Stadt.

Strassenzug in Porto

Nur das Herauskommen war wieder der Hammer. ABER und da bin ich stolz ich habe es mit nur 2 mal verfahren geschafft. und das will was heissen mit einer 1:400.00 Kar6te. Die Strassen sind nicht beschildert, so dass man echt aufpassen muss. Gebruellt, Gefahren, Karte weggehauen alles dabei, was einen guten Navigator ausmacht ;-). Die Nebenstrasse sind nicht ueberfuellt aber dafuer Kopfsteinpflaster… Mir gehts soweit gut und ich freue mich immer mehr auf Malaga und dann natuerlich auf DD. Machts gut ihr lieben bis bald…

50. Etappe Lanzanda – Mougas 92 km

Freitag, den 9. September 2005

Mo, 5.9.2005
Fahrzeit: 4:10
Gesamtkilometer: 5475/Spanien 1328

Die Tour begann mit bedecktemn Himmel. Die Wolken kamen mal wieder nicht ueber die Berge. Un dann fuhr ich wieder mitten rein in einen Regenschauer. Die fallen aber sehr heftig aus. Irgendwann zwischen dem staenidgen ausziehen und Anziehen reichte es dann. Es war warm und man wurde nur nass, also liess ich meine Jacke einfach aus.

Kueste bei Mougas

Zwischendurch habe ich mal heftigst gebruellt um den Frust ueber diesen Mist mal loszuwerden. Dabei war ich schon kurz vor der wunderschoenen Stadt Vigo. Sie liuegtg mitten am Flesen. Ein Besuch am Stadion war Pflicht. Das bedeutet aber auch bloss keinen Umweg mit dem Rad in der Stadt, denn das bedeutet wieder UAAAAAAAAAH hammersteigungen. Die Strasse P550 kann ich nur jedem empfehelen…
Abends begann es dann zu regnen. und zu winden, also spannte ich die Plane und es ging. Ich wuensche mir endlich mal einen Nahct, in der ich ml durchschlafe. denn das kann ich meist nicht weghen der Wetterkapr. Dann lief auch noch mein Camelbak aus. da war ich bedient Wasser draussen und drinnen. Nach allen Sicheru8nsmasnahmen schkief ich dann gegen 1:30 ein.

49. Etappe Lanzanda – Mougas 92 km

Freitag, den 9. September 2005

Die, 6.9.2005
Fahrzeit: 5:30
Gesamtkilometer: 5570/Spanien 1350/80km Portugal

Nach der aufregenden Ncht schlief ich erstmal aus. Oha ! und dann kam mal die Sonne raus, nachdem es die ganze Zeit noch nieselte. Dann ging es los. In OGuarna ging ihc einen Supermarkt und traf eine Deutsche, die dort arbeitete. Als ich wieder rauskam… da hing ein Fresspaket an meinem Lenker. Da habe ich mich verbeugt, vielleicht hats der Spender / in geshen. Jedenfalls war s toll. Dann ging es wauf die Fahere nach Portugal. Spaeter begann eine Regentortour die bisher keiner glich. Innerhalb von 10 min war alles bis auf die Knochen durch und ich hatte noch ca. 60km zu fahren. Man konnte keine 100 m weit blicken. Ich war voellig bedient und sauer und ach egal ist vorbei. Bitte lass das Wetter besser sein habe ich dann nur vor mich hingebrabbelt. Es kann nur noch besser werden…

48. Etappe Corcubion – Borio 103 km

Freitag, den 9. September 2005

Sa, 3.9.2005
Fahrzeit: 6:02
Gesamtkilometer: 5174/Spanien 1128

Heute frueh wollte ich ewigentlich frueh aufstehen um mal wieder die Zeche des Zeltplatzes zu prellen. hm ja hat ne geklappt. Dann haben sie mich auch fast erwischt… naja jedenfalls stand die hilflose Zeltplatzaufsichtsperson schreiend hinter mir. habe ja keien Ahnung wen die gemeint hat.. verstehe kein Spanisch. Hui das war knapp. Das Wetter war ziemlich kuehl mit 22-25 Grad. Dann kaufte ich noch Briefmarken um die Karten zu bestuecken und los gings. Es war eine schoene Tour, nicht nur flach sondern auch landschaftlich von herausragender Schoenheit. Hier sind Fjorde wie in Norwegen. Ich muss das unbedingt nochmal spaeter in Ruhe machen. Allen Spanienreisenden sie das empfohlen.

Strand bei Borio

Santiago de Compostella liess ich links liegen, da die eh wieder so ein „Spring ums goldene Kalb Fest“ hatten und ich diesem ganzen religioesen Krims eh nicht viel abgewinnen kann. Ausserdem waren da ja auch noch massig Berge dazwischen ein weiteres Argument. Der letzte Anstieg nach Borio reichte schon aus um die Schimpfmaschinerie in Gang zu bringen…

47.Etappe Arteixo-Corcubion 103 km

Freitag, den 9. September 2005

Fr, 2.9.2005
Fahrzeit: 6:32
Gesamtkilometer: 5071 /Spanien 1025

Heute frueh stand ihc recht frueh auf, denn ich hatte den Zeltplatz nicht bezahlt und ausserdem sollte es heiss werden. Dann kamen die ersten 250 m die schon voll reinhauen sollten. Da gings im Stehen im kleinsten Gang kaum vorwaerts. Die scheinen die Strasse hier nur fuer ihre Traktoren zu bauen oder so…
Die ganze Touer schien die Sonne, bis ich kurz vor Cee den Kamm ueberquerte… Ploetzlich war eine Nebelwand und nichts mehr mit Sonne. Auch die Temperaturen sanken schlagartig, so dass ich eine Jacke anziehen musste.

Wetterkueche Galizien

Dann kaufte ich noch Vorraete fuer das WE und nun kommts:
VOLLKORNBROT!!!!! richtiges echtes VOLLKORNBROT!!!! Ich kaufte gleich ein ganzes Kilo. Zwischendurch ueberlegte ich noch weiterzufahren. Es war gut, dass ich es nicht tat, denn der naechste intakte Zeltplatz ware ueber 40km weit weg. Auch in Spanien gab es Waldbraende…